Aktuell: Solo improv "Homemade Electronics" im Rahmen der Materialausgabe München www.Echtzeithalle.de
materialausgabe 2004 samstag 24. april 04 19-23 uhr ereignisse kurz nach dem urerlebnis sind noch frei von floskeln und aufführungszwängen - gedanken können in der ersten realisationsphase diskutiert werden und sind entsprechend noch formbar beiträge raum publikum verantwortlich |
Historie
Titel: Nicht zuviel Licht (2000) (UA)
UA: 23. September 2000 im Einstein, München" beim Jahres-Festival der MGNM in der Echzeithalle
Das Stück gehört zu meinem Langzeit-Projekt KOMPUTERMUSIK OHNE KOMPUTER.
Ein Vorläufer ist VINTAGE ALGORITHMS, (UA 1995). Der prä-elektronische Komputer bestand damals aus gekoppelten Wagnerschen Hämmern
traditioneller elektrischer Hausklingeln.
Das Projekt NICHT ZUVIEL LICHT ist nun eine doppelte Alternative zu VINTAGE.
Ausgehend von der Zyklizität mechanischer Kreisbewegungen
älterer Tonwiedergabegeräte (SchallplattenSPIELER) werden die rhythmischen Aspekte des Werks gestaltet.
Nach Weglassen der Schallplatten wird aus dem Wiedergabe- Gerät endlich ein Spielgerät.
Selbst bei CDs hier wird allenfalls die Oberseite ausgewertet.
Während die rhythmischen Impulse magnetisch, durch Licht und
Mikrophonie gewonnen werden steuern Licht und Schatten wesentliche klangliche Bereiche.
Rhythmus-Sample-Loops, Schallplatten oder Rhythmusmaschinen werden dagegen nicht verwendet.
Das 10 Dollar Device ist ein extrem lichtempfindlicher Klangerzeuger
auf der Basis hochfrequenter Differenztöne und steht in der Tradition analoger small electronics.
Als Musikhörer beeinflusst mich der zur Erzeugung von Musik getriebene
Aufwand (Ökonomie in jeder Hinsicht) in Wahrnehmung und Werturteil.
Vor diesem Hintergrund konstruierte ich ein Instrument mit maximal 10 US$ Materialkosten
für die ICMC1999 in Peking (abgelehnt).
Der Titel des Stücks verweist auf die besonderen Vorkehrungen (Gleichstrom-Lichtquellen),
die nötig sind, um Störungen des 10$ DEVICE zu vermeiden. Karl F. Gerber; Stand 17.9.00
------------------links (ohne Gewaehr)-------------------
Eine Zwischenstufe: Retrocomputing www.vintage.org
Frühe Sequenzer: Mechanische Musikinstrumente |
Links zu Conlon Nancarrow |
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meine anderen Projekte: www.improvise.de www.eigenklang.de
wichtig: www.freie-szene-muenchen.de
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