Aktuell: Solo improv "Homemade Electronics" im Rahmen der Materialausgabe München
www.Echtzeithalle.de
materialausgabe 2004

samstag 24. april 04 19-23 uhr

ereignisse kurz nach dem urerlebnis sind noch frei von floskeln und aufführungszwängen - gedanken können in der ersten realisationsphase diskutiert werden und sind entsprechend noch formbar

beiträge
mengenangabe: 3 sec bis max 10 min performance oder installation
qualitätsform: ausdrücklich in unfertigem zustand - work in progress bzw. in statu nascendi
aggregatszustand: hörbar, sichtbar, riechbar, anfassbar, spielbar, diskutierbar, denkbar, träumbar

raum
ist das carl orff auditorium der hochschule für musik und theater münchen, inclusive treppenhaus für installationen:
luisenstr. 37a, gabelsbergerstraße ecke luisenstraße

publikum
eur 10 / 5

verantwortlich
echtzeithalle e.v. -  randolf pirkmayer und jörg schäffer

 

Historie
 

Titel: Nicht zuviel Licht (2000) (UA)  
UA: 23. September 2000 im Einstein, München" beim Jahres-Festival der MGNM in der Echzeithalle  
Live-Elektronik für 10 Dollar-Devise, DJ Mischpult, dem ersten wirklich magnetischen Turntable, sowie Kleingeräten.
 

Das Stück gehört zu meinem Langzeit-Projekt KOMPUTERMUSIK OHNE KOMPUTER.
Ein Vorläufer ist VINTAGE ALGORITHMS, (UA 1995). Der prä-elektronische Komputer bestand damals aus gekoppelten Wagnerschen Hämmern
traditioneller elektrischer Hausklingeln.
Das Projekt NICHT ZUVIEL LICHT ist nun eine doppelte Alternative zu VINTAGE.
Ausgehend von der Zyklizität mechanischer Kreisbewegungen
älterer Tonwiedergabegeräte (SchallplattenSPIELER) werden die rhythmischen Aspekte des Werks gestaltet.
Nach Weglassen der Schallplatten wird aus dem Wiedergabe- Gerät endlich ein Spielgerät.
Selbst bei CDs hier wird allenfalls die Oberseite ausgewertet.
Während die rhythmischen Impulse magnetisch, durch Licht und
Mikrophonie gewonnen werden steuern Licht und Schatten wesentliche klangliche Bereiche.
Rhythmus-Sample-Loops, Schallplatten oder Rhythmusmaschinen werden dagegen nicht verwendet.
Das 10 Dollar Device ist ein extrem lichtempfindlicher Klangerzeuger
auf der Basis hochfrequenter Differenztöne und steht in der Tradition analoger small electronics.
Als Musikhörer beeinflusst mich der zur Erzeugung von Musik getriebene
Aufwand (Ökonomie in jeder Hinsicht) in Wahrnehmung und Werturteil.
Vor diesem Hintergrund konstruierte ich ein Instrument mit maximal 10 US$ Materialkosten
für die ICMC1999 in Peking (abgelehnt).
  Der Titel des Stücks verweist auf die besonderen Vorkehrungen (Gleichstrom-Lichtquellen),
die nötig sind, um Störungen des 10$ DEVICE zu vermeiden.   Karl F. Gerber; Stand 17.9.00  
------------------links (ohne Gewaehr)-------------------

Eine Zwischenstufe: Retrocomputing  www.vintage.org

 

Frühe Sequenzer: Mechanische Musikinstrumente

Links zu Conlon Nancarrow

Mechanische Musikinstrumente im Schloss Bruchsal

Kyle Gann 'Buch

in Oberhofen Thunersee

Studies Klangbeispiele

Im Dt. Museum München

Linkliste

Wangen

Nyffelers Portrait

Lindau

Besprechung zu Jürgen Hockers Monographie

Welte Freiburg

 

Rüdesheim

 

Linkliste

 

GSM mit vielen Links

 

 

meine anderen Projekte: www.improvise.de    www.eigenklang.de

wichtig: www.freie-szene-muenchen.de

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